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Prüfung von Verlängerungskabeln und Verlängerungsleitungen: Fristen, Grenzwerte, Aussonderung

Das Verlängerungskabel ist das am wenigsten beachtete Gerät im Haus und zugleich eines der am stärksten beanspruchten. Wie oft es geprüft wird, was gemessen wird und wann man es wegwirft.

Fallen Verlängerungskabel unter die Geräteprüfung?

Ja. Verlängerungs- und lösbare Anschlussleitungen werden nach ČSN 33 1600 ed. 2 wie Geräte geprüft: durch Sichtprüfung, Messung und Erprobung. Sie gehören nicht zur festen Installation, daher gelten für sie nicht die Fristen für die Prüfung der Elektroinstallation.

Wie oft sie geprüft werden

Verlängerungs- und lösbare Anschlussleitungen haben dieselben Fristen wie handgehaltene Geräte. Haben sie einen Schutzleiter (Schutzkontakt), gelten die Fristen der Schutzklasse I.

  • Gruppe B (Freigelände, Baustellen): mit Schutzleiter alle 3 Monate, ohne Schutzleiter alle 6 Monate
  • Gruppe C (Industrie und Handwerk in Innenräumen): mit Schutzleiter alle 6 Monate, ohne Schutzleiter alle 12 Monate
  • Gruppen D und E (Schulen, Hotels, Büros): alle 12 Monate
  • Vermietung (Gruppe A): vor der Herausgabe an den Nutzer und danach nach der Gruppe seiner Verwendung

Was beim Verlängerungskabel geprüft und gemessen wird

  1. Sichtprüfung: Gehäuse, Stecker, Steckdosen, Zuleitung und ihre Befestigung, Kennzeichnung
  2. Schutzleiterwiderstand: höchstens 0,2 Ω bei einer Leitungslänge bis 3 m, für jede weitere angefangene 3 m um 0,1 Ω mehr, jedoch höchstens 1 Ω
  3. Isolationswiderstand bei 500 V DC: nach Tabelle 2 der ČSN 33 1600 mindestens 7 MΩ (bei der Prüfung nach ČSN EN 50699 sind die Grenzwerte niedriger)
  4. Funktionsprüfung

Wann man ein Verlängerungskabel aussondert

Ein beschädigtes Gerät muss außer Betrieb genommen, deutlich gekennzeichnet und der Betreiber darüber informiert werden. Wieder verwendet werden darf es erst nach der Reparatur und einer erneuten Prüfung. Die Reparatur eines Verlängerungskabels lohnt sich meist nicht; ein Austausch ist günstiger und sicherer.

  • Beschädigtes Gehäuse, beschädigter Stecker oder beschädigte Steckdose, verbrannte oder überhitzte Stellen
  • Beschädigte Kabelisolierung, aus dem Stecker gezogenes Kabel
  • Messwert außerhalb des Grenzwerts der Norm

Was die Prüfung von Verlängerungskabeln kostet

Verlängerungskabel werden zusammen mit den übrigen Geräten und Werkzeugen geprüft: richtwertig ab 39 Kč pro Stück (über 20 Stück 39 bis 90 Kč pro Stück), einzelnes Stück 80 bis 140 Kč, Pauschale bis 20 Stück 1 100 bis 2 500 Kč. Das Angebot erstellen wir nach Klärung der Stückzahl.

Häufige Fragen

Wie oft muss ein Verlängerungskabel geprüft werden?

Nach Verwendungsgruppe: in Werkstätten und auf Baustellen (Gruppen B und C) alle 3 bis 12 Monate, je nachdem, ob es einen Schutzleiter hat, in Schulen und Büros alle 12 Monate. Die konkreten Fristen stehen in Tabelle 1 der ČSN 33 1600 ed. 2.

Welchen Schutzleiterwiderstand darf ein Verlängerungskabel haben?

Höchstens 0,2 Ω bei einer Leitungslänge bis 3 m, für jede weitere angefangene 3 m um 0,1 Ω mehr, jedoch höchstens 1 Ω.

Gilt die Prüfung von Verlängerungskabeln auch für Haushalte?

Die Pflicht zu regelmäßigen Prüfungen haben vor allem Arbeitgeber und Betreiber. Im Haushalt ist die Prüfung freiwillig, ein beschädigtes Verlängerungskabel sondert man aber besser immer aus.

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